Entensee

P041: Hydrologische Abklärungen zum Entensee, Uznach (2013 - ...)

Dem Entensee und insbesondere dem umliegenden Burgerriet von nationaler Bedeutung fehlt das Wasser. Unerwünschte Veränderungen der Vegetation und der Artenvielfalt des Schutzgebietes könnten die Folgen sein.

Diese unsichere Situation veranlasste die Geschäftsstelle des Benkner-, Burger- und Kaltbrunner Riets den Zustand des Entensees und seiner Umgebung genauer zu untersuchen und festzustellen, ob ein Handlungsbedarf zur Verbesserung des Wasserhaushaltes besteht. In einem Zustandsbericht wurden vorhandene Grundlagendaten zusammengetragen sowie Beobachtungen und Veränderungen dokumentiert. Die Erkenntnis war, dass die Moorhydrologie im Burgerriet komplex und beeinträchtigt ist. 

Gestautes Wasser über Drainagerohren (cr Antonia Zurbuchen)
Gestautes Wasser über Drainagerohren (© Antonia Zurbuchen)

In der Folge erhielt das auf moorhydrologische Abklärungen spezialisiert Büro Naturplan einen Auftrag vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons SG (ANJF), den Wasserhaushalt des Entensees und der angrenzenden Flachmoore noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Während knapp einem Jahr (Beginn Sommer 2014) wurden verschiedene Bodensondierungen vorgenommen sowie mit 15 Drucksonden die Wasserpegel an verschiedenen Standorten aufgezeichnet mit dem Ziel, die Hydrologie besser zu verstehen und grobe Aufwertungsmassnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes zu skizzieren.

Seit Herbst 2018 werden diese Vorschläge im Perimeter des Flachmoores von nationeler Bedeutung durch das gleiche Fachbüro im Auftrag vom ANJF detailliert ausgearbeitet. Mit der Realisierung von ersten Massnahmen ist 2019 oder 2020 zu rechnen.

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