Flussbett

P001: Wildnis Goldachtobel (1999-2005)

Pro Natura St. Gallen-Appenzell engagierte sich mit dem Projekt "Wildnis Goldachtobel" für die nationale Pro Natura Kampagne "Wildnis vor der Stadt".

Vom Hochwasser zerstörte Fischzucht.
Das Haus der Fischzucht wurde beim Hochwasser 2002 unterspült und musste abgebrochen werden. (Foto @ Kaspar Fröhlich)

Dazu führte die Geschäftsstelle mehrere Veranstaltungen (Exkursionen, Vorträge usw.) durch und die Vorstandsmitglieder und Politikerinnen Hildegard Zäch (Vorstandsmitglied 1990 bis 2002) und Hedi Margelisch (Vorstandsmitglied von 1982 bis 2004) wurden auf der politischen Ebene aktiv. Dieses Engagement für die Wildnis Goldachtobel hat sich gelohnt. Seit Dezember 2003 steht ein grosser Teil des Tobels als Aue von nationaler Bedeutung unter Schutz.

Diesen Erfolg verdankt Pro Natura St. Gallen-Appenzell u.a. auch dem unermüdlichen Einsatz ihres ehemaligen Vorstandsmitgliedes Josef Zoller, Rorschach, sowie dem wohlwollenden Verständnis des Amtes für Raumentwicklung. Ferner haben wir unserem Mitglied Erich Sammet aus St. Gallen zu danken. Er hatte sich in seinem Bildungsurlaub intensiv mit dem Goldachtobel auseinandergesetzt und als Resultat einen lyrischen Bilderbogen verfasst.

 

Auch zwei ehemaligen Studenten der Hochschule Rapperswil und heutigen Landschaftsarchitekten haben wir zu danken. Christian Hänni (St. Gallen) und Reto Schiess (Herisau) erarbeiteten im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein Landschaftsentwicklungskonzept für das Goldachtobel. Dieses hervorragende Konzept bildete die Grundlage für viele Diskussion und Anträge.

Die Waldentwicklungsplanung Rorschach, in welcher wir uns nochmals stark für das Goldachtobel engagiert haben, wurde durch den Regierungsrat am 5. April 2005 erlassen. Damit endet vorläufig auch unser Projekt.