Naturvermittlung früher und heute: Vom Schulwandbild zur Filmpremiere über das Kaltbrunner Riet
Einst waren Schulwandbilder ein zentrales Medium des naturkundlichen Unterrichts: Grossformatige, detailreiche Darstellungen brachten Tiere, Pflanzen und ganze Lebensräume ins Klassenzimmer. Heute sind es unter anderem Filme, die Naturwissen vermitteln, Geschichten erzählen und neue Zugänge schaffen. Was hat sich verändert? Und was können wir von den Bildern früher für die Naturvermittlung von heute lernen?
Den Auftakt macht Bruno Glaus im STADT:KUNST:GARTEN beim Altersheim Uznach. Er gibt Einblicke in die historischen Schulwandbilder und ihre Bedeutung für den Unterricht. Anschliessend beleuchtet Lukas Tobler, Mittelschullehrer und Vorstandsmitglied von Pro Natura St. Gallen-Appenzell, den Wandel der Naturvermittlung und zeigt, wie sich unser Blick auf Natur und ihre Vermittlung verändert hat.
Danach wechselt die Perspektive und das Medium: Gemeinsam geht es ins BGZ Uznach, wo der Kurzfilm «Zäme wittergäh – Kaltbrunner Riet» erstmals öffentlich gezeigt wird. Entstanden im Rahmen einer RAMSAR-Dokumentarfilmreihe, haben 25 engagierte junge Menschen das Benkner-, Burger- und Kaltbrunnerriet filmisch erkundet und ihre eigene Sicht auf diesen besonderen Lebensraum festgehalten.
Auch Schülerinnen und Schüler aus Uznach bringen ihre Perspektive ein. Inspiriert von den historischen Schulwandbildern haben sie eigene künstlerische Arbeiten geschaffen. So entsteht ein besonderer Dialog zwischen Naturvermittlung gestern, heute und morgen.
Die Veranstaltung findet am Montag, 14. September um 19 Uhr im STADT:KUNST:GARTEN beim Altersheim, Wiesenrain 5 in Uznach statt. Nach der Filmpremiere gibt es Gelegenheit für Fragen, Diskussion und Austausch. Ein Apéro bildet den Abschluss des Abends.